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schön dich kennenzulernen. ich bin lola, alt genug, um es immer besser zu wissen. ich bin einfach die typische großstadtgöre. in den augen der meisten bin ich zu laut, zu schnell und zu dreist. ich mag mich allerdings genauso wie ich bin. ich tendiere dazu, erst zu reden und dann zu denken und deswegen schaffe ich es, regelmässig leute vor den kopf zu stoßen. im übrigen bin ich auch ein sehr ungeduldiger mensch. mir kann es nie schnell genug gehen und wenn ich auf etwas warten muss, kann ich schnell mal ungehalten werden. insbesondere unerträglich finde ich es, wenn ich lange auf eine sms, eine email oder ähnliches warten muss. damit kann man mich beinahe in den wahnsinn treiben. ich kann es nicht haben, wenn man meint, mir sagen zu müssen, was ich zu tun und zu lassen habe. klappt eh nicht. ich will immer alles selbst ausprobieren und jede erfahrung selbst machen. manchmal kann das ziemlich anstrengend sein. ich habe übrigens die tollsten menschen der welt um mich. die sind wirklich die größten und ich würde sie für nichts auf der welt hergeben. ich rede viel zu schnell und viel zu wirr. aber alle sagen, dass es deswegen nie langweilig mit mir wird. auch wenn man mich manchmal nicht versteht. ich langweile mich unglaublich schnell und finde nie das lustig, worüber andere lachen. das ist ich nummer eins.

schön dich kennenzulernen. ich bin lola, alt genug, um es eigentlich besser wissen zu müssen. in den augen anderer bin ich ein sonnenschein. probleme kenne ich, deren meinung nach, nicht. ich erzähle allen, dass ich mich exakt so, wie ich bin, großartig finde. allerdings tu' ich das kein bisschen. ich habe keine besonders gute meinung von mir. und nachvollziehen, warum mich jemand mögen sollte, kann ich eigentlich nicht. eigentlich bin ich ziemlich unsicher. zu unsicher! man kann mich mit ein paar, schlecht gewählten worten, ziemlich aus der bahn werfen. das würde ich aber natürlich nie zugeben. oft genug habe ich das gefühl, dass mich keiner versteht. nicht mal meine allerliebsten. manchmal habe ich angst, irgendwann erwachsen zu sein und somit auf eigenen beinen stehen zu müssen. dann kann die zeit gar nicht langsam genug vorbei gehen. eine zeitlang habe ich mich selbst verletzt, inzwischen geht es mir was das betrifft gut. soweit zumindest. ich mag es übrigens sehr, mich über "ernste" themen zu unterhalten, das finden aber alle langweilig. vorallem würde es nicht zu mir passen. also lasse ich es. weil ich schließlich gefallen will. ich habe immer angst, dass ich anecken könnte oder nicht so bin, wie mich andere wollen. das ist ich nummer zwei.

ich führe ein doppelleben. zumindest ein wenig. denn ich nummer zwei erlaube ich mir eigentlich nie. das habe ich weit hinten in meiner seele vergraben. dieses ich kennt niemand und soll auch niemand kennen. ich bezweifle, dass es jemand mögen würde. manchmal ist es anstrengend, so zu sein, wie ich bin. aber beide ich's gehören zu meiner persönlichkeit. ich verstelle mich nicht, weder beim einen, noch beim anderen.